Ferienspaß in der Partnerstadt – aber klar! Großeltern und ihre Enkelkinder brechen gemeinsam in die Partnerstadt auf. Oma und Opa geben ihre Leidenschaft für das Partnerland weiter, die Kinder werden für die Fremdsprache sensibilisiert und die berufstätigen Eltern entlastet. Vor Ort trifft der Besuch im Rahmen eines deutsch- französischen Programms auf mamie, papi und die petits enfants. Ein generationen- und …
02 | Die Fete
Eine Disco ganz mit französischer und/oder deutscher Musik. Von Guinguette bis Techno, von den Champs Elysées zu 99 Luftballons. Die Mischung macht den Reiz. Kann auch den Abschluss eines Bunten Abends bei der Partnerschaftsbegegnung bilden. Beispiele: Nena: 99 Luftballons Stromae: Alors on danse Joe Dassin: Aux Champs-Elysées Desireless: Voyage Voyage Alizée: Moi… Lolita Wencke Myhre: Er hat ein knallrotes Gummiboot …
03 | Alles nur Theater
Zwei Theatergruppen einigen sich auf ein gemeinsames Stück, verteilen die Rollen, lernen ihre Texte zuhause und proben anschließend intensiv zusammen. Die Aufführung erfolgt, wenn möglich, in beiden Partnerstädten. Als Variété rund um Themen wie „Paris“, „Berlin”, „Provence“, „Fabeln“ „Liebe“ etc. lassen sich auch gemischte Theaterabende gestalten. Die Theatergruppen können hier einzelne Teile in ihrer Muttersprache oder der Fremdsprache vorbereiten, die …
04 | Es lebe die Improvisation!
Improvisationstheater für Jung und Alt und in beiden Sprachen. Am besten an einem Drittort, zum Beispiel in einer Jugendherberge und mit ausgebildeten Theaterpädagog*innen oder Sprachanimateur*innen.
05 | Hacke, Spitze, hoch das Bein!
Eine Begegnung, die ganz dem Erlernen von Tänzen gewidmet ist, ob Macarena, Madison, Wiener Walzer oder Ententanz. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Voraussetzung ist ein*e Profi- oder Hobbytänzer*in, der/die den Workshop leiten kann.
06 | Sprachtandems
Ein Tandem ist nicht nur ein Fahrrad für zwei Personen. Es kann auch eine Begegnung zwischen zwei Menschen sein, die gerne ihre Sprachkenntnisse vertiefen wollen. Gerade Senior*innen streben in die Volkshochschulen oder Instituts Français, um ihre Kenntnisse in einer Fremdsprache aufzufrischen. Sucht man gezielt Tandempartner*innen in der Partnerstadt, können sich zwei Menschen per Brief, E-Mail, WhatsApp oder Skype austauschen, mit …
07 | So klingt meine Partnerstadt
Am besten gemeinsam mit den Partner*innen fängt man die Geräusche der Stadt ein: Glockengeläut, U-Bahn, Straßencafé und Stimmen der Bürger*innen. Diese Tonaufnahmen können in Kombination mit Bildern zu einem Ratespiel für Kinder werden, die in der Partnerstadt die Fremdsprache lernen.
08 | Mobidico – Das kleine feine Wörterbuch
Nie gehört? Das DFJW hat schon einige davon herausgegeben. Das sind kleine Wörterbücher zu Themen wie Fußball, Film und Theater. Wie wäre es mit einem selbst erstellten, zweisprachigen Mobidico zu den Partnerstädten? Das hilft bei der Orientierung in der Partnerstadt und beim Erlernen der Sprache.
09 | Vorlesewettbewerb
Nichts Neues, aber immer wieder spannend! Schüler*innen lesen zunächst Texte vor, die sie selbst mitgebracht und vorbereitet haben. Anschließend folgt die Lektüre von unbekannten Texten. Eine Jury aus Muttersprachler*innen und Lehrkräften ermittelt die Sieger*innen. Die Besten erhalten Preise: z.B. Bücher, CDs, eine Vereinsmitgliedschaft in einer Städtepartnerschaft oder sogar eine Reise in die Partnerstadt.
10 | Sprachencafé
Sprachinteressierte treffen sich in lockerer Runde in einem Café oder Restaurant. Ein Wimpel gibt an, welche Sprache an welchem Tisch gesprochen wird. Moderator*innen oder Impulsgeber*innen können Themen und Gespräche vorbereiten.
11 | Musik unter Freunden
In vielen Städten und Gemeinden gibt es Chöre und Orchester. Manchmal jedoch nur eines von beiden – hier können sich Partnerstädte gut ergänzen. Bei einem gemeinsamen Konzert entsteht für das Publikum ein abwechslungsreicher Abend aus Gesang und Instrumentalmusik, den Höhepunkt bilden einige gemeinsam eingeübte Stücke.
12 | Lausche meiner Sprache
Die Fremdsprache kann schon die Kleinen in Kindergarten und Grundschule erfreuen. Einzelne Wörter, einfache Sätze, Kinderreime und Lieder sensibilisieren für die andere Sprache. Weitere Anregungen bietet die Deutsch-Französische Kinderkiste des DFJW.
13 | Wir singen Weihnachtslieder
In Frankreich und Deutschland gibt es Weihnachtslieder mit der gleichen Melodie. Es genügt, die fremdsprachigen Texte zu verteilen. Eine größere Herausforderung sind im Nachbarland gänzlich unbekannte Lieder. Im Rahmen einer Weihnachtsfeier lässt sich ein harmonischer Abend gestalten. Beispiele: Oh Tannenbaum – Mon beau sapin Stille Nacht, heilige Nacht – Douce nuit, sainte nuit Gloria in excelsis deo – Les anges …
14 | Weihnachten steht vor der Tür
Nicht erst kurz vor den Festtagen, sondern in der letzten November oder der ersten Dezemberwoche trifft man sich in einer der Partnerstädte und lernt die landesüblichen Weihnachtsvorbereitungen kennen: Adventskränze basteln, Glühwein trinken, Bûche de Noël backen, kochen, basteln und Weihnachtsmärkte besuchen.
15 | Handgemachte Musik
Besonders Kinder und Jugendliche werden Freude daran haben! Aus recyceltem Material oder aus Naturmaterial baut man Musikinstrumente. Danach werden Rhythmen und Melodien gemeinsam ausprobiert, eingeübt und im Idealfall einem Publikum vorgespielt.
16 | Perspektivwechsel
Zu bestimmten Themen, z.B. Menschen bei der Arbeit, Natur in meiner Stadt oder ausgefallene Blickwinkel entstehen Fotos in beiden Partnerstädten. Eine deutsch-französische Jury prämiert die Bilder. Schön wäre im Anschluss eine Begegnung der Fotograf*innen und eine Ausstellung.
17 | Fotoroman
Jugendliche produzieren in kleinen Gruppen zweisprachige Fotoromane, in denen die Partnerstädte den Hintergrund bilden. Von einem Romeo & Julia-Drama über Kunstdiebstahl im Museum bis zum Kleinen Prinzen in der Banlieue ist alles erlaubt! Unterstützung bei der Gestaltung gibt es durch Apps wie Book Creator!
18 | Hollywood in Holzwickede
Ein selbst gedrehter Film über die Heimatstadt ist ein wunderbares Gastgeschenk; noch schöner ist es, gemeinsam einen Film im Rahmen einer Begegnung zu drehen. Dies können Stadtführungen oder kleine Interviews sein, am besten zweisprachig. Wenn dazu noch eine Rahmenhandlung oder eine Story kommt, haben insbesondere Jugendliche Freude daran.
19 | Kleiner Mann in großer Stadt
Man nehme kleine Figuren, z.B. von Lego oder Playmobil, die beim Fotografieren im Fokus stehen. Dahinter wird die Stadt, in der man lebt oder die man besucht, sichtbar. Schön ist es, wenn die kleinen „Besucher*innen“ Szenen darstellen und in Beziehung zum Hintergrund treten. So kann eine lustige Serie an Bildern aus den Partnerstädten entstehen.
20 | An die Kamera, fertig, los!
Hier geht es um Schnelligkeit und ein gutes Auge! Die Teilnehmenden bekommen Fotoaufträge und müssen diese in einer bestimmten Zeit erledigen, zum Beispiel: Fotografiert das preiswerteste und das teuerste Produkt in einem Schaufenster, den größten Hund, den ältesten Verstorbenen auf dem Friedhof… Selbstverständlich zieht man in deutsch-französisch gemischten Paaren oder kleinen Gruppen los.
21 | Ein Abend mit ARTE
Inzwischen gibt es über 500 Beiträge zu den kleinen, feinen Unterschieden zwischen Frankreich und Deutschland, meist zu ganz alltäglichen Situationen. Die einzelnen Episoden dieser ARTE-Produktion kann man als DVD-Sammlung kaufen oder findet sie teilweise auch im Internet. Nachdem man einige dieser amüsanten Vergleiche geschaut hat, schließt sich ein Gespräch zu eigenen Erfahrungen in Deutschland und Frankreich an. Eine Person kann …
22 | Popcorn à la française
In größeren Städten werden vielfach französische Filmwochen von Programmkinos angeboten, die man gemeinsam besuchen kann. Doch auch in kleineren Gemeinden findet sich bestimmt ein interessiertes Publikum. Vorsicht: Urheberrechte müssen beachtet werden!
23 | Bei mir oder bei dir?
Den Teilnehmenden wird eine Liste an Motiven vorgegeben: notre église – unsere Kirche, notre marché – unser Markt, un couple d‘amoureux – ein Liebespaar, un sportif – ein Sportler, etc. Die Fotos können beim wechselseitigen Besuch entstehen, aber auch getrennt aufgenommen und dann zusammengeführt werden. Die Bildpaare können Grundlage für Kalender, Ausstellungen oder Spiele (Memory, Ratespiele) sein.
24 | Unsere Lieblingsbilder
Beim Besuch eines Museums gehen deutsch-französische Paare oder Kleingruppen durch die Räume und sprechen über die Gemälde und Skulpturen. Dabei sucht man sich ein oder zwei Lieblingsstücke aus, diese werden im Anschluss der ganzen Gruppe präsentiert. Man erläutert, warum gerade dieses Kunstwerk schön oder interessant ist.
25 | Wir übersetzen ein Museum
Dabei ist nicht an den Louvre oder die Alte Pinakothek gedacht, sondern an lokale Museen in kleineren Städten. Häufig findet man dort die Beschreibungen der Exponate jeweils in der Muttersprache, allenfalls noch auf Englisch. Für Sprachbegeisterte könnte es eine Herausforderung sein, die Beschreibungen zu übersetzen und den Museen zur Verfügung zu stellen. Am besten klappt das in einer zweisprachigen Gruppe.
26 | Leben früher und heute
Die historischen Veränderungen des Alltags in der Stadt werden beleuchtet. Eine Gruppe aus Jüngeren und Älteren tauscht sich über Veränderungen im tagtäglichen Leben und im Stadtbild aus. Mögliche Themen könnten hierfür Erziehung/Schule, Familienleben, Arbeit, Freizeit, Technik oder Handwerk sein. Die Vergleiche zwischen früher und heute werden durch Fotos und kleine Erzählungen dokumentiert und gegebenenfalls der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
27 | Memory der Partnerstädte
Viele Jahre Partnerschaft verbindet unsere Städte. Wie wäre es mit der Entwicklung eines Memorys auf Basis von Bildern, Vokabeln, Zungenbrechern, (Fun-)Facts etc. aus beiden Städten?
28 | Meine Partnerstadt, das unbekannte Wesen
Ein in kleinem Kreis gemeinsam erstelltes Quiz aus Fragen rund um die Partnerstädte ermittelt auf spielerische Weise die Wissens-Profis der Begegnung. Zur Durchführung können Live-Abstimmungstools wie kahoot.it und mentimeter.com genutzt werden, sodass alle Teilnehmenden die Fragen und möglichen Antworten auf einem Smartphone oder Tablet einsehen und ihre Antwort eingeben können. Die App errechnet sogleich die Person oder das Team mit …
29 | Und wo sind deine Lieblingsorte?
Die Entwicklung eines langfristig einsetzbaren „Atlas der Lieblingsorte“ der Partnerstädte und deren Regionen ist hier das Ziel. Diese Sammlung von Geheimtipps ist bestens für Besuche von Gästen aus der Partnerstadt geeignet.
30 | Die Würfel sind gefallen
Ein Team erstellt ein individuell gestaltetes Brettspiel mit Bildern aus den Partnerstädten. Stadtspezifische Ereigniskarten, die die Spielfigur schneller voranbringen oder zurückwerfen, sorgen für Spaß und Spannung.
31 | Urban Walking
Viele Metropolen und große Städte haben in den letzten Jahren gekennzeichnete Wege geschaffen, auf denen man zu Fuß die Geschichte und Entwicklung der Stadt kennenlernt, z.B. durch Paris und Berlin. Als Drittortbegegnung ist dies besonders zu empfehlen, wenn man eine*n ortskundige*n Führer*in hat.
32 | Von Rittern und Burgen
Nach dem Besuch einer Festung und dem Kennenlernen von mittelalterlicher Bauweise basteln deutsch-französische Kindergruppen ihre eigene Burg aus Legosteinen, Ton, Pappmaché oder Knete. Kleine Geschichten, selbstgebastelte Helme, Gewänder und Holzschwerter runden einen perfekten Rittertag ab.
33 | Frag doch mal!
Eine Städtepartnerschaft erfordert über Jahre hinweg viel Arbeit und Engagement – und bringt doch auch viele tolle Erfolge mit sich. Allerdings wissen vermutlich viel zu wenige Menschen davon, was sich in ihren Städtepartnerschaften bewegt.Gemeinsam während einer Begegnung oder über Online-Kommunikation erstellen Städtepartnerschaftsmitglieder eine Ausstellung über die Beziehung der beiden Städte. Wie fing eigentlich alles an? Was sind Gemeinsamkeiten? Welche Projekte …
34 | Keine Zukunft ohne Erinnern
Armistice, 8. Mai, Volkstrauertag … damit die deutsch-französische Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät, können gemeinsame Gedenkveranstaltungen organisiert werden. Neben Kranzniederlegung, Redebeiträgen und Musik steht das Einzelschicksal beider Partnerstädte und ihrer Bevölkerung im Fokus. Auch wenn die Vergangenheit häufig als aufgearbeitet betrachtet wird, darf die Sensibilität der Thematik nicht unterschätzt werden.
35 | Aufbruch zum Frieden
Die Teilnehmenden aus Deutschland und Frankreich besuchen gemeinsam Orte der deutsch-französischen Geschichte (Verdun, Schlachtfelder an der Somme, Landungsstrände, Hartmannswillerkopf, Konzentrationslager…). Neben informative Führungen treten Gespräche und Diskussionen. Eine persönliche Auseinandersetzung kann durch einen „Lettre à un soldat mort à la guerre – Brief an einen gefallenen Soldaten“ angeregt werden.
36 | „Was habt ihr da ausgegraben?“
Kinder und Jugendliche finden sich an einem Drittort zum Thema „Kennenlernen der gemeinsamen Vergangenheit“ zusammen und lernen archäologische Methoden und Werkzeuge kennen. Gerade die Zeit der Römer ist ein beliebtes Thema. Ein Museumsbesuch bietet sich ebenso an wie ein Interview mit einer*m Forscher*in, ein thematischer Filmabend oder eine kreative Umsetzung (z.B. Öllampen aus Ton).
37 | Grüße aus der Partnerstadt
Wer freut sich nicht über eine Postkarte? Schüler*innen verschicken Postkarten auf Deutsch bzw. Französisch an eine Schule in der Partnerstadt. Der Phantasie sind dabei natürlich keine Grenzen gesetzt: Man kann vom lokalen Stadtfest, dem letzten Klassenausflug oder dem neu errichteten Schwimmbad berichten. Eignet sich auch für die Vorbereitung eines Schulaustauschs.
38 | Lasst uns feiern!
Feste soll man feiern, wie sie fallen! Der Karneval am Rhein, die Braderie in Lille, das Oktoberfest in München oder das Theaterfestival in Avignon ziehen Tausende von Tourist*innen an. Aber auch beim lokalen Stadtfest, der Kirmes oder dem Weinfest gibt es viel für die Gäste aus der Partnerstadt zu entdecken. Sie werden mit den traditionellen Festen vertrauter als während eines …
39 | Austausch mit Haustausch
Verstehen sich Familien aus beiden Partnerstädten gut, kann man einen Urlaub der besonderen Art verbringen. Statt in teure Hotelübernachtungen zu investieren, vereinbart man einen Haustausch mit der befreundeten Familie und lernt so die Partnerstadt auf ganz neue Weise kennen. Bereits im Vorfeld kann man sich über die besten Spielplätze, Ausflugsziele oder Angebote auf dem Wochenmarkt austauschen – denn die besten …
40 | Ja, wo laufen Sie denn?
Triathlon – just for fun! Schwimmen, Radfahren und Laufen im interkulturellen und/oder intergenerationellen Team. Man teilt sich die Disziplinen untereinander auf: Pierre schwimmt, Louise radelt und Thomas läuft. Der Wettkampf wird zur deutsch-französischen Begegnung mit anschließendem Fest.
41 | Europa auf der Walz
Ein Auslandsaufenthalt im Studium ist keine Seltenheit, während einer Ausbildung leider schon. In Kooperation mit Unternehmen vor Ort treffen angehende Köch*innen, Bäcker*innen oder Tischler*innen aus der Partnerstadt auf ihre Kolleg*innen. Höhepunkt des Austauschs ist ein gemeinsam gekochtes Menü oder ein angefertigtes Möbelstück wie eine Städtepartnerschaftsbank, die in einem Park einen besonderen Platz erhält. Im besten Fall werden die Auszubildenden in …
42 | Zeig‘ mir Europa
Ein lohnendes Reiseziel für Drittortbegegnungen sind die europäischen Institutionen in Frankfurt, Brüssel, Straßburg oder Luxemburg. Die Partner reisen aus ihrer Heimatstadt an und verbringen mehrere Tage in einer europäischen „Hauptstadt“. Die von den Institutionen angebotenen Führungen und Besichtigungen sind kostenfrei, allerdings sollte die Buchung frühzeitig erfolgen. Vorsicht, ohne Reservierung ist ein Besuch oft aus Sicherheitsgründen nicht möglich! Und nach der …
43 | In 80 Tagen durch die Welt der Partnerstädte
Gemeinsam Europa entdecken – das ist mit einem Interrail-Zugticket möglich, mit dem man für eine bestimmte Zeit quer durch Europa fahren kann. Es müssen ja nicht gleich 80 Tage sein! Eine solche Reise kann man zum Anlass nehmen, Partnerstädte zu besuchen, idealerweise in einer deutsch-französischen Gruppe. Die Bewohner*innen freuen sich mit Sicherheit über den internationalen Besuch und können bei der …
44 | Ich war schon da!
Sauzay-Programm, Au Pair-Aufenthalt oder der jährliche Sommerurlaub in der Provence – viele Wege führen ins Partnerland. Die örtliche Städtepartnerschaft kann sich diese Vielfalt zunutze machen und einen Abend organisieren, bei dem diese verschiedenen Erlebnisse ihren Platz finden. An einzelnen Tischen berichten die Personen von ihren Erfahrungen und informieren aus erster Hand über Organisation und Abläufe. Gerade mit Blick auf den …
45 | Gemeinsam gegeneinander
Viele Städte bieten Volksläufe, Triathlon oder andere Sportwettkämpfe an. Hierzu unbedingt ein Team aus der Partnerstadt einladen, gemeinsam im Vorfeld online die Trainingsfortschritte begleiten und anschließend zusammen feiern.
46 | Hunderte Kilometer nonstop
Die Distanz zwischen den Partnerstädten laufend im Team und ohne Pause zurücklegen. Verrückt? Ja, aber machbar: siehe friedenslauf800.online. Tränen, Stolz und Solidarität schweißen die Sportler*innen aus den Partnerstädten zusammen. Die Umsetzung benötigt eine umfassende Vorbereitung, sorgt aber für ein unvergessliches Erlebnis für alle Sportbegeisterten und Zuschauer*innen. Auch mit dem Fahrrad denkbar!
47 | Das Wandern ist des Müllers Lust
Die Teilnehmenden wandern einen Tag oder eine ganze Woche in den Partnerstädten und der Umgebung. Wer es gerne mag, auch mit Geocaching, Wanderliedern oder Hüttenübernachtung.
48 | Ein nasser Spaß
Auf zahlreichen mittelgroßen Flüssen gibt es den Verleih von Kanus und Kanadiern. Man kann auch komplette Touren buchen. Ein deutsch-französisches Vergnügen für Jung und Alt. Picknick nicht vergessen!
49 | Boule, Bowling und Kegeln
Eine vergnügliche Zeit rund um diese Sportarten, bei denen auch Anfänger*innen problemlos mitmachen können. Das Boulespiel ist in Frankreich beliebt, gekegelt wird eher in Deutschland. Zielwasser nicht vergessen!
50 | Flagge zeigen für Europa
Jugendliche und Mitglieder aus den Vereinen beider Partnerstädte gestalten Fahnen zum Thema „Europa“, die im Rahmen des nächsten Partnerschaftsjubiläums auf einer Pressekonferenz vorgestellt und anschließend von der Bevölkerung an ihren Häusern aufgehängt werden.
51 | Brüssel bei uns vor Ort
Das bürgerferne Brüssel muss in unsere Städte! Die Organisation einer Debatte mit Europaabgeordneten des Wahlkreises im Rahmen eines Partnerschaftsbesuchs bietet die Möglichkeit eines deutsch-französischen Austauschs zu europäischen Themen. Eine inhaltliche und sprachliche Vorbereitung ist empfehlenswert und fördert die aktive Teilnahme am Gespräch.
52 | L’Europe est en puzzle – Wir setzen es zusammen
Gemeinsam wird ein großes Puzzle mit einem Teil pro Mitgliedsland der Europäischen Union aus Holz oder Styropor ausgeschnitten und bemalt. Paarweise geht es anschließend durch die Stadt, wobei jedes Paar eines der Mitgliedsländer darstellt, indem eine Person die Nationalflagge und eine andere das Puzzleteil in der jeweiligen Landesform trägt. Öffentlichkeitswirksam setzen alle das Puzzle auf einem zentralen Platz zusammen. Die …
53 | Europa zu Besuch im World Café
Expert*innen informieren an unterschiedlichen Tischen unterhaltsam über verschiedene Europa-Themen (z. B. zur Funktion der Europäischen Union, zur Kultur europäischer Länder, zur Geschichte Europas). Durch regelmäßiges Rotieren der Kleingruppen von Tisch zu Tisch können sich alle Teilnehmenden aktiv einbringen. Diese Methode nennt man auch World Café. Weitere Informationen zu dieser Methode finden Sie am Ende der Broschüre.
54 | EYE, MEU, MUN – Des jeunes de partout
Politik aus erster Hand: European Youth Event (EYE), Model European Union (MEU), Model United Nations (MUN) – mehrere Tage europäische und internationale Entscheidungsprozesse hautnah erleben. Derartige Großevents sind häufig eine Initialzündung für europapolitisches Engagement, übersteigen aber organisatorisch die Kapazitäten einer Städtepartnerschaft. Stattdessen können sie deutsch-französischen Jugendgruppen mit einem finanziellen Zuschuss die Teilnahme ermöglichen.
55 | Schnitzeljagd
Ein guter Einstieg in eine gemeinsame Zeit und zur Stärkung des Gruppengefühls! In der Stadt oder Umgebung sind in kleinen Teams an verschiedenen Stationen Aufgaben zu erledigen, durch die man einander oder die Region kennenlernen kann: Treppenstufen zählen, Jahreszahlen herausfinden, bekannte Persönlichkeiten der Stadt benennen, Geheimcodes knacken… Wird die Aufgabe richtig gelöst, erhält man den Hinweis für die nächste Station. …
56 | Ein Tauschspiel
Mit dem wortwörtlichen „Appel und nem Ei“ werden Paare oder Kleingruppen in die Stadt geschickt mit der Aufgabe, ihre Gegenstände gegen andere Dinge einzutauschen und diese Tauschvorgänge zu dokumentieren. Nach einer vorher bestimmten Zeit treffen sich alle wieder und vergleichen ihre Ausbeute.
57 | Wir gehen stempeln
Die Teilnehmenden bekommen ein Blatt mit einer Vielzahl von Rechtecken, in die gestempelt werden soll. Sie ziehen zu zweit los und gehen zum Beispiel in die Post, ins Rathaus, in Geschäfte sowie in Restaurants und bitten um das Abstempeln ihres Blattes. Nicht nur Adressstempel kommen in Frage, sondern auch „Vorsicht zerbrechlich“, „Erledigt“, „Abgelehnt“ oder „Einschreiben“.
58 | Finde den Fehler
An Orten oder in Geschäften einer Gemeinde oder in einem Stadtviertel werden im Vorfeld Objekte platziert, die dort eigentlich nichts zu suchen haben: Quietscheentchen in der Bäckerei, Bademantel an der Rathaustür, Festnetztelefon auf dem Sportplatz… Aufgabe für die Kleingruppen ist es, möglichst viele dieser Objekte innerhalb einer vorgegebenen Zeit ausfindig zu machen.
59 | Mit Händen und Füßen
Zu Beginn notiert jede*r Teilnehmende drei bis Begriffe auf kleine Zettel. Vertreter*innen der Teams erklären in einer Minute so viele Begriffe wie möglich, die von den eigenen Teammitgliedern erraten werden müssen. Dazu gibt es verschiedene Varianten: erklären (ohne das eigentliche Wort zu nutzen = Tabu), zeichnen, pantomimisch darstellen (einzeln oder im Paar), mit einem Wort beschreiben, ein einziges Geräusch machen. …
60 | Holt uns hier raus!
Wenn man gemeinsam in einem Raum eingeschlossen ist und nur eine bestimmte Zeit hat, um aus diesem zu entkommen, dann bringt das die Gruppe zusammen. Escape Rooms werden inzwischen in den meisten größeren Städten angeboten und das gemeinsame Knobeln, Geheimschriften entschlüsseln und Schlösserknacken macht unheimlich viel Spaß – auch, wenn nicht alle das gleiche Sprachniveau haben!
61 | Gruppenfoto-Puzzle
Während einer Begegnung von Gruppen aus beiden Städten der Städtepartnerschaft entsteht meist das eine oder andere Gruppenfoto. Ein noch schöneres Andenken an die gemeinsame Zeit als ein normaler Ausdruck kann ein daraus erstelltes Puzzle sein. Das Puzzle kann bei folgenden Veranstaltungen auch als Gastgeschenk überreicht werden.
62 | Karaokeabend
Egal ob Schlager, One-Hit-Wonder oder All Time-Favorites – Töne müssen ja nicht unbedingt getroffen werden, damit es Spaß macht. Liedwünsche können im Vorfeld bei den Veranstalter*innen eingereicht werden, eine Person führt durch den Abend. Warum nicht den schönen Abend mit einem Pubquiz abrunden?
63 | Spiel ohne Grenzen
Ein Sportwettkampf der besonderen Art – deutsch-französische Teams treten in ungewöhnlichen Sportarten gegeneinander an: Eierlauf über einen Hindernisparcours, Sackhüpfen, Wassertransport mit Schwämmen oder undichten Eimern, Gummistiefel-Weitwurf, Sprint mit Schwimmflossen, Bobby Car-Rennen, Schubkarrenrennen, Kirschkernweitspucken… Das Team mit den meisten Punkten bekommt einen ebenso verrückten Pokal. Das Grillen im Anschluss darf natürlich nicht fehlen!
64 | Pubquiz
Die Teilnehmenden finden sich in kleinen Teams zusammen und lösen in mehreren Runden Aufgaben aus verschiedenen Kategorien: Allgemeines zur Städtepartnerschaft, Anagramme von deutschen oder französischen Wörtern, Bilder von berühmten Persönlichkeiten erkennen, Lieder erraten, Fakt oder Fake?, Blitzrunde mit Schätzfragen. Für jede richtige Antwort erhält ein Team einen oder mehrere Punkte.
65 | Europa-Quiz
Während eines Thementags rund um Europa erstellen die Teilnehmenden ein Quiz. Kleingruppen decken unterschiedliche Themenbereiche ab: europäische Institutionen, Wirtschaft & Handel, Umwelt, Geografie, Geschichte, Sprache & Kultur, Funfacts. Auch Antwortformate können variiert werden: offene Fragen, Multiple-Choice, Schätzfragen. Ein runder Abschluss einer Europa-Veranstaltung.
66 | 4 auf einen Streich
Ein stadtspezifisches Quartett-Spiel wird erstellt. In Kleingruppen werden jeweils vier Fotos zu selbst gewählten Kategorien gemacht: vier unterschiedliche Kirchen, Spielplätze, öffentliche Gebäude, Brunnen, Familienmitglieder… Die Karten können entweder professionell im Internet gestaltet und bestellt oder aber selbst ausgedruckt und laminiert werden.
67 | Eine Spielekiste
Sämtliche Spiele, die während Begegnungen oder in Zusammenhang mit der Städtepartnerschaft erstellt werden, können in einer individuell gestalteten Spielekiste gesammelt werden. Diese eignet sich auch als ein außergewöhnliches Gastgeschenk.
68 | Wer bin ich?
Von seinem*r Sitznachbar*in wird jeder Person ein Name von fiktiven oder realen Personen gegeben und mit einem Klebezettel für alle anderen (nicht aber die betreffende Person) sichtbar auf der Stirn befestigt. Durch Ja-Nein-Fragen an alle anderen Teilnehmenden („Bin ich weiblich?“, „Komme ich aus Frankreich?“) muss jede Person ihre „Identität“ erfragen. Wer als erste*r richtig liegt, hat gewonnen. Beispiel für Persönlichkeiten: …
69 | Der Montags-Maler
Es gibt drei bis vier Maler*innen, denen von der Spielleitung ein Begriff genannt wird, zum Beispiel „Ferien“, „Brexit“, „Titanic“ oder „Heimweh“. Sie zeichnen diesen Begriff für das Publikum sichtbar auf (Tafel, Flipchart, Overheadprojektor, Beamer). Der Stift muss alle fünf Sekunden an die nächste Person weitergegeben werden. Das Publikum muss den Begriff erraten. Das Spiel ist selbstverständlich auch zweisprachig möglich.
70 | Der verrückte Professor
Der verrückte Professor hat eine neue Erfindung gemacht! Er wird von zwei Personen dargestellt, die hintereinander stehen. Die Vordere leiht dem Professor Kopf und Rumpf, die Hintere die Arme. Nur die hintere Person kennt die Erfindung. Nun spricht der Professor von seiner Idee und muss sich dabei nach den Gesten „seiner“ Arme und Hände richten. Es kann auch noch ein*e …
71 | Spezialitätenbuffet
Erster Abend einer Begegnung! Alle bringen typische Speisen und Getränke aus der Heimatstadt mit, die zu einem großen Buffet zusammengestellt werden. Dazu können die Mitbringsel vor der Gruppe beschrieben werden, z.B. wie die Spezialität heißt und wie sie zubereitet wird. Bon appétit!
72 | Alles in Weiß
Eine tolle Tradition aus dem Jahre 1988: erst kurz vor einem bereits kommunizierten Datum wird der Ort dieses besonderen Picknicks verraten. Von Kopf bis Fuß in Weiß gekleidet und an weiß dekorierten Tafeln treffen sich die Teilnehmenden zum Schlemmen – jede*r ringt etwas für die gemeinsame Mahlzeit mit.
73 | Jeder Gang an einem anderen Ort
Keine Sorge – aus der Puste kommt hier niemand! Drei Teams bereiten jeweils einen Gang vor (Vorspeise, Hauptgericht oder Dessert) und wechseln ganz gemächlich für jeden Gang von einer Wohnung in die nächste. Im Anschluss kann eine große Abschlussfeier mit allen Teilnehmenden an einem zentralen Ort stattfinden. Ein bestimmtes Motto bietet sich an, z.B. französische Spezialitäten während des Besuchs aus …
74 | In Großmutters Küche
Was haben Oma und Opa gern gegessen, als sie Kinder waren? Jung und Alt kommen zusammen und tauschen sich über ihre Lieblingsrezepte aus. Dabei kann man in gemischten deutsch-französischen Gruppen nicht nur ein paar wichtige Vokabeln lernen, sondern auch die Küchenkultur des Partnerlandes kennenlernen. Anschließend werden einige Rezepte gemeinsam ausprobiert und verkostet. Hat’s geschmeckt? Dann wäre doch ein Kochbuch – …
75 | Woher kommt unser Essen?
Bei gutem Wetter (und sonst mit guter Kleidung) begibt sich die Reisegruppe auf einen Ausflug zu Orten der regionalen Lebensmittelproduktion und erfährt dort etwas über die Spezialitäten der Region und ihre Herstellung. Weinberge, Bauernhof, Brauerei, Käserei… alles kommt infrage.
76 | Backe, backe Kuchen
Alles rund ums süße Backen, typisch deutsch und typisch französisch. Während einer Drittortbegegnung ist dieser Backkurs nur in einer Jugendherberge oder einem Selbstversorgerhaus mit Küchenbenutzung möglich. Als Resultat könnte es ein zweisprachiges Rezeptbuch geben: mit Fotos der Begegnung, Hinweisen zur Zubereitung und vielleicht auch zur Geschichte der Leckereien. Wenn die Mengen reichlich bemessen werden, können die süßen Sachen auch verkauft …
77 | Das wachsende Kochbuch
Entweder man sammelt auf der Vereinswebsite Rezepte aus Kochaktionen während Begegnungsreisen oder aber: immer zum Wechsel der Jahreszeit wird ein neues Rezept aus der Partnerstadt veröffentlicht. Selbstverständlich lohnt es sich auch hier, Informationen zur Herkunft der Speisen beizufügen.
78 | Französisches Frühstück
Kleine Kinder, großer (Wissens-)Hunger! Bei einem gemütlichen Frühstück lernen die Kinder kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich kennen. Hier gibt es Brötchen, Wurst und Käse, dort Croissants, Baguettes und Confiture. Lieder, kleine Geschichten und Kinderreime runden dieses erste Eintauchen in die Kultur der Nachbarn ab.
79 | Das Franco-Allemand geht durch den Magen
Snacks aus dem Partnerland kommen bei hungrigen Fest- und Marktbesucher*innen immer gut an! Einige Ideen: Crêpes, Wein, Glühwein, Plätzchen – sowohl in der Partnerstadt als auch in der eigenen Stadt. So lecker kann man die Vereinskasse aufbessern!
80 | Auf ins Grüne!
Die Beschäftigung mit unserer Natur und Umwelt kann zum Thema einer Begegnung werden. Neben Informationen und Gedankenaustausch kann man gleich aktiv werden, denn so viele Dinge kann man einfach und nachhaltig selbst machen. Im Internet findet man Anleitungen für alles, was das Herz begehrt – von selbstgemachten Einkaufsnetzen und Bienenwachstüchern, bis hin zu Waschmittel, Seife, Farben aus Naturmaterialien oder Creme. …
81 | Baum, Bank, Beet
Während eines Besuchs von Gästen aus der Partnerstadt wird ein Baum gepflanzt – ein tolles Denkmal, das mitwächst! Denkbar ist auch ein Beet in einem Gemeinschaftsgarten oder auf einem öffentlichen Platz. Auch die Gestaltung einer Partnerschaftsbank, die mit der Silhouette der Partnerstadt oder Bildern von Spezialitäten verziert wird, ist möglich.
82 | Markt der Möglichkeiten
Sämtliche in Städtepartnerschaften aktive Vereine und Organisationen, werden eingeladen, sich und ihre Projekte mit einem Stand zu präsentieren. Empfehlenswert ist die Anbindung an eine bereits bestehende Veranstaltung, zu der ohnehin Publikum erwartet wird, zum Beispiel Stadtfeste, Kirmes oder Märkte. Kleine Köstlichkeiten oder Auftritte locken zusätzlich Interessierte an.
83 | Flashmob
Ein „Flashmob“ bezeichnet eine kurze, scheinbar spontane, aber meist sehr durchgeplante Menschenansammlung auf öffentlichen Plätzen, bei der die Teilnehmenden ungewöhnliche Dinge tun. Durch diese oder ähnliche Straßenaktionen kann man auf unterhaltsame Weise auf ein besonderes Thema aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen. Hier ein Beispiel: Aus dem Nichts beginnt die Musik, nach und nach beginnen die Teilnehmenden zu tanzen, mitzusingen, …
84 | Sonntagslektüre
Verschiedene Personen setzen sich an einen öffentlichen Ort wie den Wochenmarkt oder die Bahnhofshalle und tun so, als würden sie Zeitung lesen. Tatsächlich wurde die Titelseite mit einer besonderen Botschaft versehen, beispielsweise einer Veranstaltungseinladung.
85 | Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Eine tolle Veranstaltung steht an? Alternativ zur Zeitungsannonce kann auch die Straße als Werbefläche genutzt werden. Mit Kreide werden auf Straßen und öffentlichen Plätzen Hinweise auf die Partnerstadt, witzige Sprüche oder Symbole gezeichnet. Pfeile weisen den Weg zum Veranstaltungsort.
86 | Wenn einer eine Reise tut …
…dann kann er was erzählen: Austauschschüler*innen, ERASMUS Studierende, Freiwilligendienstler*innen und Teilnehmende an einer Begegnung werden zum gemeinsamen Picknicken eingeladen und können sich über ihre Erfahrungen im Austausch und im Gastland austauschen. Eine gute Möglichkeit, neue Freund*innen in einer fremden Umgebung zu finden.
87 | Intergenerationelles Forum der Stadt
Ein Wochenende, bei dem jüngere und ältere Mitglieder sowie Interessierte aus beiden Partnerstädten zusammenkommen, um ihre Ideen auszutauschen, wie das gemeinsame kommende Jahr gestaltet werden kann. Nicht vergessen: direkt Termine festlegen und Aufgaben verteilen, damit die tollen Projektideen auch wirklich umgesetzt werden.
88 | Super in Französisch
Der/die Schüler*in mit dem besten Französisch-Abschluss erhält zur Zeugnisausgabe eine Anerkennung von der Städtepartnerschaft, z.B. einen Reisekostenzuschuss für eine Fahrt in die Partnerstadt, ein Interrail-Ticket oder eine kostenlose Mitgliedschaft im Städtepartnerschaftsverein.
89 | Das etwas andere diplomatische Korps
Junge Menschen bekommen für ein Jahr die Möglichkeit, in der Partnerstadt zu leben und dort vor Ort die Aktivitäten der Städtepartnerschaft für das Städtepartnerschaftsbüro zu betreuen. Informationen über das „etwas andere Diplomatische Korps“ sind auf der Website der Stadt Osnabrück zu finden – von hier stammt die Idee, die schon seit über 50 Jahren umgesetzt wird!
90 | Junge Menschen für die Städtepartnerschaft
Der Europäische Freiwilligendienst ist eine tolle Möglichkeit für junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, sich in einem anderen Land zu engagieren, die Sprache zu lernen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Aufgabenbereiche für Freiwillige in einem Städtepartnerschaftsverein könnten die Unterstützung von Veranstaltungen sein, aber auch die Umsetzung von eigenen Projekten, wie zum Beispiel Vorlesestunden im Kindergarten oder der Grundschule. Alle wichtigen …
91 | Besondere Anlässe
An den 6. Januar mit der Galette des Rois und den französischen Nationalfeiertag am 14. Juli haben Sie wahrscheinlich schon gedacht, aber vielleicht finden Sie ja in unserer Auflistung von wichtigen deutschen, französischen und deutsch-französischen Feiertagen noch Inspiration für mögliche thematische Veranstaltungen! Weitere jährliche Veranstaltungen bieten sich beispielsweise beim örtlichen Stadtfest an oder bei Wein- oder Bierfesten an. Sie wissen, …
92 | Mut zu neuen Gesichtern
Sprachanimateur*innen einladen, die nicht nur aus jedem ersten Kennenlernen einen großen Spaß machen, sondern auch wissen, wie man längere Workshoptage auflockern kann. Übrigens: jede*r Interessierte*r kann diese Ausbildung machen, Informationen zu den Terminen sind beim DFJW zu finden. Die Juniorbotschafter*innen sind ein Netzwerk junger Leute, die über Programme und Fördermöglichkeiten des DFJW berichten können. Oft organisieren sie auch zu verschiedenen …
93 | Open Space
Die Open Space Methode ist eine sehr freie Art der Gruppenkonferenz und erlaubt, ganz spontan neue Ideen einzubringen und zu entwickeln. Dabei wird am Anfang ein Ideenpool gebildet, indem alle Teilnehmenden ihre Ideen/Wünsche/Pläne aufschreiben und in die Mitte des Raumes legt. Dann finden sich Gruppen zusammen, die an den gesammelten Punkten weiterarbeiten wollen. Diese Gruppen sind jedoch nicht fest, die …
94 | World Café
Hinter dem Begriff des World Café steht das Konzept, an verschiedenen Stationen unterschiedliche Arbeitsthemen unter Anleitung zu diskutieren. Dabei gibt es zu jedem Thema einen Tisch mit eine*r „Gastgeber*in“, der/die die Diskussion einleitet und moderiert. An jedem Tisch liegen große Plakate und Stifte bereit, mit denen die Ideen festgehalten und den nächsten Gruppen präsentiert werden können. Die Gruppen wechseln in …
95 | Sprachanimation
Diese Methode ist inzwischen ein fester Bestandteil bei deutsch-französischen Treffen und wurde u.a. vom DFJW entwickelt. Die Motivation miteinander zu kommunizieren wird durch eine große Anzahl an Spiele gefördert, auch wenn die Sprachkenntnisse der Teilnehmenden noch nicht groß sind. Man tauscht sich interaktiv aus und das gemeinsame Lachen ist wichtiger als die richtige Grammatik.
96 | Planspiel
Ein Planspiel ermöglicht es, in eine fremde Rolle zu schlüpfen und ein bestimmtes Geschehen aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen. Es kann zu fast jedem Thema durchgeführt werden und zwischen einer Stunde und einem Tag dauern. Denkbar sind z.B. politische Prozesse (Wie funktioniert das Europaparlament? Wie werden im Gemeinderat Entscheidungen getroffen?) oder gesellschaftspolitische Diskussionsfelder wie z.B. interkultureller Austausch. Dabei ist es …
97 | Fishbowl-Diskussion
Bei einer Podiumsdiskussion können Expert*innen und Betroffene ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Die Fishbowl-Diskussion (dt. Goldfischglas) ist eine beliebte Abwandlung, bei der die Diskutierenden in der Mitte sitzen und das Publikum um sie herum. Die Zuschauer*innen betrachten sozusagen das Treiben im Goldfischglas. Für noch mehr Abwechslung kann ein leerer Stuhl zu den Diskutierenden gestellt werden, auf dem dann Personen …
98 | Klicken, Posten, Liken, Teilen
Nutzung von sozialen Medien Ein guter Anfang, um mehr junge Menschen zu erreichen, ist eine ansprechende Website. Auch mit einer Facebook-Seite kann man einfach viele Informationen verbreiten, Veranstaltungen bewerben und sich mit anderen Engagierten vernetzen. Wenn Sie Lust auf mehr haben, können Sie auch Instagram oder Twitter ausprobieren. Verbesserung der internen Kommunikation Um die eigenen Mitglieder auf dem Laufenden zu …
99 | Sehen und gesehen werden
Tolle Erfahrungen wollen geteilt werden – doch welche Möglichkeiten neben dem klassischen Vortragsabend mit einer Bilderausstellung an den Wänden gibt es noch? Gerade um auch jüngere Interessierte für künftige Projekte zu erreichen, empfiehlt sich eine digitale Nach- und Aufbereitung der Eindrücke und Ergebnisse. Das gelingt gut mit Foto- oder Video-Galerien – von der Wand auf die Website, so kann man …
100 | Ein Koffer voller Erinnerungen
Natürlich ist es auch schön, wenn man Erinnerungen an eine Partnerschaftsveranstaltung nicht nur im Internet ansehen kann, sondern den Gästen auch etwas mit nach Hause geben kann.Gerade bei Foto- und Kunstprojekten bieten sich die folgenden Möglichkeiten an – im Übrigen auch tolle Gastgeschenke bei einem Besuch im folgenden Jahr oder für langjährige Mitglieder, die ein besonderes Mitgliedschaftsjubiläum feiern. Ausstellungen im …
101 | Und jetzt sind Sie dran!
Die letzte Idee, die wir an dieser Stelle mit Ihnen teilen wollen, ist Vorschlag und Bitte zugleich: Lassen Sie sich weiter von anderen Vereinen und Projekten inspirieren und seien auch Sie Inspirationsquelle für Andere! Gern berichten wir auf unseren Kanälen über die Umsetzung von Ideen aus dieser Broschüre – schicken Sie uns dazu einfach eine Mail an info@dfja.eu oder nutzen …







































































































